darmgesund

Denke dich darmgesund

Aktualisiert am 04.05.2022

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Hallo, du wundervolle Seele.

Schön, dass du da bist! 

In Zeiten wie diesen aber auch generell, ist es so wichtig, dass wir uns Zeit für unsere mentale Gesundheit nehmen. Wir ernähren unseren Körper schließlich nicht nur durch Lebensmittel, sondern auch durch äußere Faktoren. Stress und Angst belasten unseren Körper nicht weniger als Fastfood.

Wenn wir schlechte Gedanken haben, uns ständig Sorgen machen oder verärgert sind, dann wirken sich diese Emotionen langfristig auf unseren physischen Körper aus. Sie manifestieren sich auf der körperlichen Ebene zu zahlreichen Problemen und Krankheiten.

Du kennst es sicher, du bist extrem nervös, weil du morgen eine Präsentation vor vielen wichtigen Menschen halten musst und bekommst an dem Morgen vor der Präsentation Magenschmerzen. Dir wird übel oder du hast sogar Durchfall.

Diese Situation kennt nun wirklich jeder, oder?

In diesem Artikel möchte ich den Einfluss der mentalen Gesundheit, bzw. des Mindsets auf unseren Darm beleuchten und dir drei Tipps für deinen Alltag geben, wie du deine Darmgesundheit maßgeblich durch Gedankenhygiene und Gedanken-„Detox“ steigern kannst.

Konnte ich dein Interesse wecken?

Ok, dann lass uns loslegen und viel Spaß beim Lesen!

Darmgesundheit

Was hat Stress mit dem Darm zu tun?

Unser Darm und unser Gehirn kommunizieren ständig miteinander. Das geschieht über das Nervensystem durch das sie sich Signale schicken können.

Das Nerven-Netzwerk des Darms wird „kleines Gehirn“ oder auch „Bauchhirn“ genannt, weil es ähnlich groß und chemisch komplex ist, wie das Kopfhirn. Wäre der Darm nur dafür zuständig, Nahrung zu transportieren, wäre es eine ziemliche Energieverschwendung von der Natur, solch ein hochkomplexes Nervensystem zu kreieren.

Unser vegetatives (unwillkürliches) Nervensystem besteht dabei aus dem:

  • Sympathikus
  • und Parasympathikus.
darm ernährung

Der Sympathikus ist immer dann aktiv, wenn wir uns konzentrieren müssen oder in einer stressigen Situation sind. Es ist der Kampf oder Fluchtmodus unseres Gehirns, denn ein gewisser Teil unseres Gehirns hat sich seit der Steinzeit nicht besonders verändert. 

Im Vergleich zu der gesamten Zeit, in der der Mensch auf diesem Planeten lebt, haben wir besonders in den letzten Jahrzehnten solch eine stressige Welt entwickelt, dass unser Gehirn evolutionsmäßig einfach noch nicht richtig „hinterhergekommen“ ist. 

Das Gehirn assoziiert Stress mit Lebensgefahr und denkt, der Mensch steht vor einem Säbelzahntiger und muss um sein Leben kämpfen.

Der Parasympathikus hingegen ist aktiv, wenn wir entspannt sind, uns in einer regenerativen Situation befinden oder essen.

Stress in Maßen ist für unseren Körper nicht so schlimm. Chronischer Stress jedoch schon. Denn bei Stress fährt das Gehirn sowohl die Immunabwehr als auch die Darmfunktion herunter. Reizdarm und sogar schlimmere Darmprobleme können die Folge sein.

Beim oben beschriebenen Beispiel reagieren wir bei Stress oder Nervosität oft mit Magenschmerzen oder Durchfall, weil unser Gehirn den Darm beauftragt, sich der Nahrung zu entledigen. Die Verdauung erfordert nämlich ganze 70% unserer gesamten Energie. Wenn wir uns aber, nach der Logik des Gehirns, in einer „Lebensgefahr“ befinden, braucht das Gehirn die ganze Energie für die Denkleistung, um aus der brenzligen Situation klug herauszukommen, oder für die Muskelkraft, um weglaufen zu können.

Der Kampf oder Fluchtmodus.

Ok, alles klar oder?

Aber was kann man da nun tun?

Aktiviere deinen Parasympathikus

Bewusster Körper

Tja, der magische Schlüssel liegt darin, die Aktivität deines Sympathikus bewusst zu reduzieren und den Parasympathikus zu fördern, also mehr Entspannung in dein Leben zu integrieren.

Das klingt wahrscheinlich gerade sehr plump.

Aber du weißt, dass wir den Stress im Alltag nicht wirklich reduzieren können. Mein absolutes Lieblingszitat ist:

„Das Leben ist wie der Ozean. 

Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen zu surfen

Es bedeutet, dass du zwar keinen großen Einfluss auf den Stress im Außen hast, ABER du kannst lernen damit besser umzugehen!

Die Resilienz stärken.

Und hier kommen nun meine drei Tipps, wie du das üben kannst.

1. Achtsames Essen

bewusst essen

Reden wir beim Essen, in der unser Parasympathikus aktiv ist, über Stress oder befinden uns in einer hektischen Umgebung, wirkt sich das negativ auf unseren Darm aus.

Der Darm versucht den Stress ebenfalls zu „verdauen“ und speichert ihn ab.

Versuche also z.B. an deinem Arbeitsplatz nicht am Schreibtisch zu essen, wo all die Aufgaben um dich herum sind. Gehe, wenn möglich am besten raus, alleine oder in Gesellschaft. Aber sprich nicht über die Arbeit.

Genauso sieht es auch mit deinen Liebsten Zuhause aus: Bespreche keine unangenehmen Themen am Tisch, streite nicht und zwinge deine Kinder bitte nicht aufzuessen, wenn sie nicht wollen. Das ist Stress.

2. Reflektiere und verbringe regelmäßig Zeit alleine

Ich liebe es total, Zeit alleine zu verbringen. Es hat mir in meinem Leben sehr geholfen und die wichtigsten Entscheidungen habe ich immer alleine irgendwo an einem See getroffen. 

Wir sind alle soziale Wesen und brauchen Menschen um uns herum, aber zu lernen, auf die eigene innere Stimme zu hören, funktioniert einfach viel besser, wenn du alleine Zeit mit dir verbringst und reflektierst.

Resilienz stärken

Reflektiere über dein Leben, deinen Job oder deine Beziehungen.

Bist du glücklich? Fehlt dir etwas? Was hast du bereits Tolles erreicht?

Gehe alleine spazieren, lese ein inspirierendes Buch, nehme ein Bad oder was ganz Verrücktes: 

Führe dich alleine zu einem Date in ein Restaurant aus 🙂

Tu dir etwas Schönes und erinnere dich an deine vergessenen Hobbies. Was hast du als Kind gerne gemacht?

Gemalt?

Gesungen?

Musiziert?

3. Reinige deine Gedanken

achtsame gedanken

Wenn du dir Zeit nimmst, um alleine zu reflektieren, versuche herauszufinden, wie du eigentlich wirklich über dich denkst. Machst du dir schnell Vorwürfe, wenn du bei der Arbeit oder wo auch immer einen Fehler gemacht hast? Denkst du, du bist nicht gut genug?

Glaube mir, 99% der Menschen, egal wie „erfolgreich“, denken, sie seien nicht gut genug!

Das ist ein erstaunlich trauriges Phänomen von uns!

Wir wurden alle in unserer Kindheit durch die Familie, die Lehrer und andere Menschen aus der Gesellschaft geprägt. Es haben sich Glaubensmuster gebildet, die unser Verhalten sogar im Erwachsenenalter unbewusst steuern. 

Macht der Gedanken

Unsere Gedanken erschaffen unsere Realität und unsere Gesundheit. Wie denkst du über deinen Körper? Liebst du ihn? Bist du ihm dankbar oder schaust du in den Spiegel und siehst nur Makel?

„Energy flows where attention goes.“ – Tony Robbins

Aber keine Sorge! 

Du kannst deine Gedanken umprogrammieren. Es erfordert am Anfang nur etwas Arbeit.

Stell dir vor, du stehst im Wald und vor dir gibt es zwei Wege:

  1. der asphaltierte Weg
  2. und der Weg durch ein Gebüsch
Welchen würdest du nehmen? Ich gehe davon aus, dass du keine Lust auf Zecken hast und den asphaltierten nimmst. 
Gedankenhygiene

So ähnlich verhält es sich auch mit unserem Gehirn. Unser Gehirn ist nämlich recht faul und bevorzugt weniger Anstrengung.

Um unsere Gedanken bzw. unser Verhalten neu zu programmieren, müssen wir aber neue Wege gehen.

Gehst du häufiger durch das Gebüsch, so wird sich hier mit der Zeit auch ein breiter und komfortabler Weg bilden. Lernst du die Dinge im Alltag positiver zu sehen, so geht dein Gehirn neue Wege und knüpft neue Nervenzellen, die Synapsen.

Gehe regelmäßig aus deiner Komfortzone. Fordere dich täglich ein wenig heraus. Tue Dinge, vor denen du Angst hast.

Ein sehr gutes Tool für neue Denkmuster ist das Dankbarkeitstagebuch.

Dankbarkeit im Altag

Schreibe dir jeden Abend fünf Dinge auf, die heute gut liefen und für die du dankbar bist! Oder denke einfach an fünf Dinge, wenn du abends im Bett liegst.

So wird das Glas nicht mehr halbleer sein, sondern halbvoll.

Plötzlich ist die blöde Chefin vielleicht gar nicht mehr so blöd, sondern zeigt dir unbewusst einen Spiegel, durch den du Anteile in dir erkennst, an denen du arbeiten kannst, um nicht mehr so getriggert zu werden. 

Du fängst an, das Gute im Schlechten zu sehen.

Falls du ihn noch nicht kennst, kann ich dir von Herzen Dr. Joe Dispenza empfehlen! Er ist in der „Szene“ der Persönlichkeitsentwicklung ein sehr bekannter Neurowissenschaftler und Autor mehrerer Bücher über den Einfluss unserer Gedanken auf unseren Körper.

Dankbarkeit

Wenn dich das Thema Darmgesundheit interessiert, dann sei live dabei bei meinem kommenden Online Seminar „Der glückliche Darm“. In etwa einer Stunde verrate ich dir die drei Wege, wie du langfristig und auf natürlichem Wege eine gesunde Darmbalance aufbaust und das beste: Das Seminar kostet dich 0€!

Wenn du aber einen Schritt weitergehen möchtest und deine Gesundheit präventiv aufbauen möchtest, dann lade ich dich ganz herzlich zu meinem kommenden 5-Wochen Gruppen Online-Kurs „Dein Darm in Balance“ ein. Der Kurs ist ein Fahrplan von A bis Z, der dir zeigt, wie du deinen Darm auf einem natürlichen Weg langfristig heilen & nebenbei auch noch deine Gesundheit auf ein besseres Level bringen kannst!

Das waren nun drei Wege, wie du durch ein positiveres Mindset und Gedankenhygiene mehr Entspannung und innere Ausgeglichenheit bekommst, sodass nicht nur deine mentale Gesundheit davon profitiert, sondern auch dein Darm.

Ich hoffe, du kannst aus diesem Artikel etwas für dich mitnehmen. 

Wenn ja, würde ich mich über ein Teilen mit deiner Community und einen Kommentar sehr freuen!

In Liebe,

Viktoria

Wer schreibt hier?

Viktoria Tauberger, Jahrgang 1986, Master in Wirtschaftswissenschaften & Holistic Health Coach. Gründerin von Mantra of Balance, begeisterte Expertin für die Darmgesundheit und Seelenbalance.

Meine Herzensmission ist es, Menschen dabei zu unterstützen, die Balance sowohl im Körper als auch der Seele, auf eine natürliche und präventive Weise wieder herzustellen.

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