Hallo, du wundervolle Seele.
Schön, dass du da bist!
In Zeiten wie diesen aber auch generell, ist es so wichtig, dass wir uns Zeit fĂŒr unsere mentale Gesundheit nehmen. Wir ernĂ€hren unseren Körper schlieĂlich nicht nur durch Lebensmittel, sondern auch durch Ă€uĂere Faktoren. Stress und Angst belasten unseren Körper nicht weniger als Fastfood.
Wenn wir schlechte Gedanken haben, uns stÀndig Sorgen machen oder verÀrgert sind, dann wirken sich diese Emotionen langfristig auf unseren physischen Körper aus. Sie manifestieren sich auf der körperlichen Ebene zu zahlreichen Problemen und Krankheiten.
Du kennst es sicher, du bist extrem nervös, weil du morgen eine PrĂ€sentation vor vielen wichtigen Menschen halten musst und bekommst an dem Morgen vor der PrĂ€sentation Magenschmerzen. Dir wird ĂŒbel oder du hast sogar Durchfall.
Diese Situation kennt nun wirklich jeder, oder?
In diesem Artikel möchte ich den Einfluss der mentalen Gesundheit, bzw. des Mindsets auf unseren Darm beleuchten und dir drei Tipps fĂŒr deinen Alltag geben, wie du deine Darmgesundheit maĂgeblich durch Gedankenhygiene und Gedanken-"Detox" steigern kannst.
Konnte ich dein Interesse wecken?
Ok, dann lass uns loslegen und viel SpaĂ beim Lesen! Du kannst den Artikel ĂŒbrigens auch auf YouTube anhören:
Unser Darm und unser Gehirn kommunizieren stĂ€ndig miteinander. Das geschieht ĂŒber das Nervensystem durch das sie sich Signale schicken können.
Das Nerven-Netzwerk des Darms wird âkleines Gehirnâ oder auch âBauchhirnâ genannt, weil es Ă€hnlich groĂ und chemisch komplex ist, wie das Kopfhirn. WĂ€re der Darm nur dafĂŒr zustĂ€ndig, Nahrung zu transportieren, wĂ€re es eine ziemliche Energieverschwendung von der Natur, solch ein hochkomplexes Nervensystem zu kreieren.
Unser vegetatives (unwillkĂŒrliches) Nervensystem besteht dabei aus dem:
- Sympathikus
- und Parasympathikus.
Das Nerven-Netzwerk des Darms wird âkleines Gehirnâ oder auch âBauchhirnâ genannt, weil es Ă€hnlich groĂ und chemisch komplex ist, wie das Kopfhirn. WĂ€re der Darm nur dafĂŒr zustĂ€ndig, Nahrung zu transportieren, wĂ€re es eine ziemliche Energieverschwendung von der Natur, solch ein hochkomplexes Nervensystem zu kreieren.
Unser vegetatives (unwillkĂŒrliches) Nervensystem besteht dabei aus dem:
- Sympathikus
- und Parasympathikus.
Der Sympathikus ist immer dann aktiv, wenn wir uns konzentrieren mĂŒssen oder in einer stressigen Situation sind. Es ist der Kampf oder Fluchtmodus unseres Gehirns, denn ein gewisser Teil unseres Gehirns hat sich seit der Steinzeit nicht besonders verĂ€ndert.
Im Vergleich zu der gesamten Zeit, in der der Mensch auf diesem Planeten lebt, haben wir besonders in den letzten Jahrzehnten solch eine stressige Welt entwickelt, dass unser Gehirn evolutionsmĂ€Ăig einfach noch nicht richtig "hinterhergekommen" ist.
Das Gehirn assoziiert Stress mit Lebensgefahr und denkt, der Mensch steht vor einem SÀbelzahntiger und muss um sein Leben kÀmpfen.
Der Parasympathikus hingegen ist aktiv, wenn wir entspannt sind, uns in einer regenerativen Situation befinden oder essen.
Stress in MaĂen ist fĂŒr unseren Körper nicht so schlimm. Chronischer Stress jedoch schon. Denn bei Stress fĂ€hrt das Gehirn sowohl die Immunabwehr als auch die Darmfunktion herunter. Reizdarm und sogar schlimmere Darmprobleme können die Folge sein.
Beim oben beschriebenen Beispiel reagieren wir bei Stress oder NervositĂ€t oft mit Magenschmerzen oder Durchfall, weil unser Gehirn den Darm beauftragt, sich der Nahrung zu entledigen. Die Verdauung erfordert nĂ€mlich ganze 70% unserer gesamten Energie. Wenn wir uns aber, nach der Logik des Gehirns, in einer "Lebensgefahr" befinden, braucht das Gehirn die ganze Energie fĂŒr die Denkleistung, um aus der brenzligen Situation klug herauszukommen, oder fĂŒr die Muskelkraft, um weglaufen zu können.
Der Kampf oder Fluchtmodus.
Ok, alles klar oder?
Aber was kann man da nun tun?
Aktiviere deinen Parasympathikus
Tja, der magische SchlĂŒssel liegt darin, die AktivitĂ€t deines Sympathikus bewusst zu reduzieren und den Parasympathikus zu fördern, also mehr Entspannung in dein Leben zu integrieren.
Das klingt wahrscheinlich gerade sehr plump.
Aber du weiĂt, dass wir den Stress im Alltag nicht wirklich reduzieren können. Mein absolutes Lieblingszitat ist:
"Das Leben ist wie der Ozean. Du kannst die Wellen nicht stoppen, aber du kannst lernen zu surfenâ
Es bedeutet, dass du zwar keinen groĂen Einfluss auf den Stress im AuĂen hast, ABER du kannst lernen damit besser umzugehen!
Die Resilienz stÀrken.
Und hier kommen nun meine drei Tipps, wie du das ĂŒben kannst.
1. Achtsames Essen
Reden wir beim Essen, in der unser Parasympathikus aktiv ist, ĂŒber Stress oder befinden uns in einer hektischen Umgebung, wirkt sich das negativ auf unseren Darm aus.
Der Darm versucht den Stress ebenfalls zu "verdauen" und speichert ihn ab.
Versuche also z.B. an deinem Arbeitsplatz nicht am Schreibtisch zu essen, wo all die Aufgaben um dich herum sind. Gehe, wenn möglich am besten raus, alleine oder in Gesellschaft. Aber sprich nicht ĂŒber die Arbeit.
Genauso sieht es auch mit deinen Liebsten Zuhause aus: Bespreche keine unangenehmen Themen am Tisch, streite nicht und zwinge deine Kinder bitte nicht aufzuessen, wenn sie nicht wollen. Das ist Stress.
2. Reflektiere und verbringe regelmĂ€Ăig Zeit alleine
Ich liebe es total, Zeit alleine zu verbringen. Es hat mir in meinem Leben sehr geholfen und die wichtigsten Entscheidungen habe ich immer alleine irgendwo an einem See getroffen.
Wir sind alle soziale Wesen und brauchen Menschen um uns herum, aber zu lernen, auf die eigene innere Stimme zu hören, funktioniert einfach viel besser, wenn du alleine Zeit mit dir verbringst und reflektierst.
Reflektiere ĂŒber dein Leben, deinen Job oder deine Beziehungen.
Bist du glĂŒcklich? Fehlt dir etwas? Was hast du bereits Tolles erreicht?
Gehe alleine spazieren, lese ein inspirierendes Buch, nehme ein Bad oder was ganz VerrĂŒcktes:
FĂŒhre dich alleine zu einem Date in ein Restaurant aus đ
Tu dir etwas Schönes und erinnere dich an deine vergessenen Hobbies. Was hast du als Kind gerne gemacht?
Gemalt?
Gesungen?
Musiziert?
3. Reinige deine Gedanken
Wenn du dir Zeit nimmst, um alleine zu reflektieren, versuche herauszufinden, wie du eigentlich wirklich ĂŒber dich denkst. Machst du dir schnell VorwĂŒrfe, wenn du bei der Arbeit oder wo auch immer einen Fehler gemacht hast? Denkst du, du bist nicht gut genug?
Glaube mir, 99% der Menschen, egal wie "erfolgreich", denken, sie seien nicht gut genug!
Das ist ein erstaunlich trauriges PhÀnomen von uns!
Wir wurden alle in unserer Kindheit durch die Familie, die Lehrer und andere Menschen aus der Gesellschaft geprÀgt. Es haben sich Glaubensmuster gebildet, die unser Verhalten sogar im Erwachsenenalter unbewusst steuern.
Unsere Gedanken erschaffen unsere RealitĂ€t und unsere Gesundheit. Wie denkst du ĂŒber deinen Körper? Liebst du ihn? Bist du ihm dankbar oder schaust du in den Spiegel und siehst nur Makel?
âEnergy flows where attention goes.â - Tony Robbins
Aber keine Sorge!
Du kannst deine Gedanken umprogrammieren. Es erfordert am Anfang nur etwas Arbeit.
Stell dir vor, du stehst im Wald und vor dir gibt es zwei Wege:
- der asphaltierte Weg
- und der Weg durch ein GebĂŒsch
Welchen wĂŒrdest du nehmen? Ich gehe davon aus, dass du keine Lust auf Zecken hast und den asphaltierten nimmst.
So Àhnlich verhÀlt es sich auch mit unserem Gehirn. Unser Gehirn ist nÀmlich recht faul und bevorzugt weniger Anstrengung.
Um unsere Gedanken bzw. unser Verhalten neu zu programmieren, mĂŒssen wir aber neue Wege gehen.
Gehst du hĂ€ufiger durch das GebĂŒsch, so wird sich hier mit der Zeit auch ein breiter und komfortabler Weg bilden. Lernst du die Dinge im Alltag positiver zu sehen, so geht dein Gehirn neue Wege und knĂŒpft neue Nervenzellen, die Synapsen.
Gehe regelmĂ€Ăig aus deiner Komfortzone. Fordere dich tĂ€glich ein wenig heraus. Tue Dinge, vor denen du Angst hast.
Ein sehr gutes Tool fĂŒr neue Denkmuster ist das Dankbarkeitstagebuch.
Schreibe dir jeden Abend fĂŒnf Dinge auf, die heute gut liefen und fĂŒr die du dankbar bist! Oder denke einfach an fĂŒnf Dinge, wenn du abends im Bett liegst.
So wird das Glas nicht mehr halbleer sein, sondern halbvoll.
Plötzlich ist die blöde Chefin vielleicht gar nicht mehr so blöd, sondern zeigt dir unbewusst einen Spiegel, durch den du Anteile in dir erkennst, an denen du arbeiten kannst, um nicht mehr so getriggert zu werden.
Du fÀngst an, das Gute im Schlechten zu sehen.
Falls du ihn noch nicht kennst, kann ich dir von Herzen Dr. Joe Dispenza empfehlen! Er ist in der "Szene" der Persönlichkeitsentwicklung ein sehr bekannter Neurowissenschaftler und Autor mehrerer BĂŒcher ĂŒber den Einfluss unserer Gedanken auf unseren Körper.
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Mein Kurs "Dein Darm in Balance" ist ein Fahrplan von A bis Z, der dir wöchentlich in 5 Modulen zeigt, wie du langfristig und auf natĂŒrliche Weise Verdauungsbeschwerden, UnvertrĂ€glichkeiten und Allergien loswerden kannst und deine Gesundheit prĂ€ventiv und ganzheitlich auf Körper, Geist und Seelenebene verbesserst.
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Hallo, ich heiĂe Viktoria
Hallo, ich heiĂe Viktoria
Zertifizierte ganzheitliche Gesundheitsberaterin mit Fokus auf Darmgesundheit, Nervensystemregulation und emotionale Heilung.
Ich unterstĂŒtze Frauen dabei, alte Muster zu erkennen, die Wurzeln ihrer Erschöpfung zu verstehen und wieder in echte Balance zu kommen â körperlich und seelisch.
In meinen Artikeln und meinen Kursen teile ich Wissen, das Wissenschaft und Seele verbindet â fĂŒr Frauen, die spĂŒren: Heilung beginnt im Inneren.
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