Balance im Alltag

Mehr Balance durch Ernährung

Überarbeitet am 12.10.2021

Hallo.

Schön, dass du da bist.

Wir wollen alle Gesundheit, Sicherheit, Geborgenheit und inneren Frieden, nicht wahr? Dieses Bedürfnis verbindet uns alle und das steht uns allen auch zu. 

Denkst du dir manchmal auch, dass dir deine Ambition ein schöneres Leben aufzubauen mehr Energie raubt und dich von deinen wirklichen Träumen abbringt? Wir lassen uns nämlich schnell von stetig steigenden materiellen Bedürfnissen verführen, geraten in einen Karriere-Strudel und verlieren aufgrund von Stress, Leistungs- und Zeitdruck uns selbst. 

Immer schneller, immer höher, immer weiter…

Unsere Abende verbringen wir vielleicht vor dem Fernseher oder verplanen unsere Freizeit mit vielen Verabredungen. Ständige Beschäftigung und Ablenkung hilft uns die möglicherweise unangenehme Stille in uns zu spüren. 

Stress und Zeitdruck bringen uns auch oft dazu uns ungesund zu ernähren: Wir vergessen bewusst zu essen oder gesund zu kochen und schwächen so unser Immunsystem.

Kennst du das auch? Also ich kann davon ein Liedchen singen! Denn früher war ich ziemlich unzufrieden, unausgeglichen und nahm jede Erkältungswelle mit.

In meinem ersten Blogartikel möchte ich dich ermutigen und inspirieren, indem ich mit dir meinen persönlichen Weg zu mehr innerer Balance im Alltag teile. 

Ernährung

Unsere Ernährung wird leider von den meisten Menschen völlig unterschätzt. Sie denken, sie können alles in sich hineinschmeißen…es schmeckt ja so gut. Der Verdauungsprozess wird als „Blackbox“ gesehen. Wird schon passen.

Du gibst aber deinem Auto ja auch den richtigen Treibstoff? Deine Ernährung ist dein Treibstoff, sie kann dir Lebensenergie geben oder Lebensenergie nehmen.

Du entscheidest.

Wusstest du, dass eine ballaststoffarme und säureüberschüssige Ernährung die Ursache für viele moderne Volkskrankheiten ist?

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung hingegen aktiviert deine Selbstheilungskräfte und reinigt gleichzeitig deinen Körper von allen Giftstoffen, die sich über die Jahre angesammelt haben.

Achtsamkeit im Alltag

1. Reduktion von Zucker

Ich liiiebe Kaffee! Früher habe ich zwei Löffel Zucker (!) in meinen Kaffee getan. 

Noch bevor ich meine Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin gestartet habe, habe ich angefangen mich mit Ernährung auseinanderzusetzen. Nach intensivem Selbststudium, hatte ich eines Tages einen wahren „Erleuchtungsmoment“. Ich fasste den Entschluss meinen Zucker-, Milch- und Weizenkonsum zu reduzieren. Auf Fleisch und Fisch verzichtete ich ab da komplett.

Ok jetzt bin ich etwas abgedriftet, wir waren beim Zucker:

Ich fing an Kaffee ohne Zucker zu trinken. Es war etwas gewöhnungsbedürftig, doch nach ein paar Tagen, konnte ich mich schnell daran gewöhnen. Ebenso gab es nun nicht mehr täglich Nachspeise.

warum ist zucker so ungesund

Warum ist Zucker so böse?

Kein anderes Lebensmittel macht uns so stark süchtig

Nach Rauchen lässt uns nichts so schnell altern wie Zucker. Es verursacht Falten und löst in allen Körperzellen Entzündungen aus. Zucker reizt die Magensäure und ist das Lieblingsnahrungsmittel für Parasiten. Denn Zucker beschleunigt die Vermehrung von Bakterien, Viren, Pilzen und sogar Krebszellen!

Tipp:

Wenn du gerne mal sündigst (sei da bitte auch nicht zu hart zu dir selbst!), streu ein wenig Zimt über deine Nascherei oder deinen Kaffee. Zimt gehört zu den Superfoods“, es reguliert den Blutzuckerspiegel und mildert so die negativen Auswirkungen auf deinen Körper. 

Und falls du gerne regelmäßig Softdrinks wie Cola oder Spezi trinkst, hilft es dir erstmal auf Schorlen umzusteigen. So leidest du nicht zu arg am Zuckerentzug. Am besten wäre das Ziel, irgendwann hauptsächlich nur stilles Wasser zu trinken. 

Aber lass dir Zeit.

gesund essen

2. Iss mehr Ballaststoffe

Ballaststoffe machen satt, sind gut für den Insulinspiegel und unsere guten Darmbakterien. Sie sind aber gar keine unnötigen Lasten, wie der Name vermuten lässt. Ballaststoffe können vom Dünndarm nicht aufgenommen werden und wandern unverdaut weiter in den Dickdarm, wo sie den guten Darmbakterien als Nahrung dienen und diese somit besser wachsen können, als die schlechten Bakterien. Denn schlechte Bakterien können damit nichts anfangen, sie lieben ja nur Zucker, wie du oben gelesen hast. 🙂

Das Ansteigen von typischen Zivilisationskrankheiten hängt oft mit einer unzureichenden Zufuhr von Ballaststoffen zusammen. Die Folgen sind schwerwiegende Darm- und Stoffwechselerkrankungen wie Verstopfung bis hin zu Darmkrebs. 

Vor 100 Jahren wurde noch die vierfache Menge an Ballaststoffen verzehrt. Mittlerweile hat aber der Verzehr ballaststoffarmer Nahrungsmittel drastisch zugenommen.

Ballaststoffreiche Lebensmittel:

  • Lebensmittel aus Vollkorn, Roggen, Dinkel und Hafer
  • Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Lupinen, Kichererbsen
  • Nüsse
  • Obst mit Schale
  • Wildreis und Vollkornreis
  • Kartoffeln mit Schale, Topinambur und Süßkartoffeln
  • Wurzelgemüse (wie Karotten) und Kohlgemüse

Keine Ballaststoffe:

  • Fleisch und Fisch
  • Weißbrot wie Toastbrot (Weizen)
  • Milchprodukte, wie Milch, Joghurt, Käse, Butter, Quark,…
  • Zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke
  • Fastfood
ballaststoffreiche lebensmittel

3. Reduziere Fertigprodukte und Fastfood

fastfood fertigprodukte

Vor 50 Jahren waren Unverträglichkeiten von Lebensmitteln und Allergien beinahe unbekannt. 

Woran liegt das? 

In unserer modernen und „entwickelten“ Zivilisation nehmen wir uns nämlich kaum noch richtig Zeit zum Kochen und greifen schnell mal zur Fertigpizza. 

Industriell verarbeitete Lebensmittel wie Fertiggerichte, Tütensuppen, Saucen usw. sind aber keine wirklichen „Lebensmittel“. Da ist nichts frisch und „lebt“ schon lange nicht mehr. Sie sind voller Salz, Zucker, Fett und ganz vielen Zusatzstoffe wie Farbstoffen, Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen

Ernährt man sich nun über Jahre hinweg hauptsächlich von industriell hergestellten Lebensmitteln, reizt man seinen Darm so sehr, dass eine plötzlich auftretende Unverträglichkeit, Allergie oder Schlimmeres auftreten kann. 

(Woran das wiederum liegt, erkläre ich in meinen nächsten Blogartikeln ganz genau.)

Also besser: Finger weg. Liebe deinen Körper und koche wenn möglich selbst und frisch.

4. Weniger tierische Produkte für deine Gesundheit und Umwelt

Der tägliche Verzehr von tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Milch, Butter, Eiern usw. übersäuert unseren Körper auf Dauer und löst Entzündungen aus. 

Versuche deinen Konsum möglichst zu minimieren. Du könntest dir z.B. einen veganen Tag in der Woche einführen. Es gibt viele leckere Fleischalternativen. Vegane Burger schmecken genauso gut. Probiere mal statt Kuhmilch, Hafer- oder Sojamilch aus. 

Du wirst merken, was es alles an tierfreien und gesunden Alternativen gibt. Du tust so auch der Umwelt was Gutes.

Dieser Blog wird künftig auch gesunde Rezeptideen beinhalten 🙂

tierische lebensmittel

5. Bewusst essen für mehr Balance im Alltag

Versuche, wenn möglich, warm zu essen

Hat dein Arbeitgeber eine Kantine? Super! Nimm dir Zeit und gehe auch mal alleine in die Kantine und genieße jeden Bissen bewusst

Verbinde dich mit deinem Körper und höre darauf, was er dir für Botschaften schickt. Menschen, die sehr achtsam mit ihrem Körper umgehen, können spüren, ob die jeweilige Nahrung ihnen gut tut oder nicht.

Isst du an deinem Arbeitsplatz? Dann versuche dir einen Platz zu suchen, wo du weg von der Arbeitsatmosphäre, in Ruhe essen kannst. Sorge bewusst für mehr Balance in deinem Alltag.

Während der Verdauung ist unser Parasympathikus aktiv. Das ist ein Teil des vegetativen (unwillkürlichen) Nervensystems, welches regenerativ und entspannend wirkt. Reden wir beim Essen über Stress, befinden uns in einer stressigen Umgebung oder streiten sogar, wirkt das direkt negativ auf unseren Darm. Er „verdaut“ deinen Stress und speichert ihn ab. Reizdarm kann die Folge sein. 

Mehr zu diesem Thema findest du in meinem Artikel „Gesundheit beginnt im Darm – Warum ein gestresster Darm nicht gerne verdaut & was du tun kannst.“

Schaue auch, dass du deiner Verdauung mindestens zwölf Stunden Pause zwischen dem Abendessen und dem Frühstück am Folgetag gönnst. So kann der Darm regenerieren und du schläfst und träumst viel besser.

bewusst essen

Denke bitte immer daran: 

Sei nicht zu hart zu dir selbst, du bist schon einen großen Schritt in Richtung gesünderes Leben gegangen, weil dein Unterbewusstsein nun das Gelesene verarbeiten und nach Lösungen und Wegen für eine Umsetzung suchen wird.

Wer schreibt hier?

Viktoria Tauberger, Master in Wirtschaftswissenschaften, Jahrgang 1986. 

Gründerin von Mantra of Balance, begeisterte Ernährungsberaterin, Achtsamkeitscoach und Holistic Health-Bloggerin für den Darm und die Seele.

Meine Herzensmission ist es, Menschen über gesunde Ernährung und Achtsamkeit zu einem gesünderen Lebensstil zu inspirieren, damit Körper, Geist und Seele im Einklang stehen.

Diese Artikel könnten dir auch gefallen:

Hol dir dein Geschenk - Mein Mini E-Book

Saure und basische Lebensmittel

In diesem achtseitigen E-Book lernst du alle basischen Lebensmittel kennen und auch die guten und schlechten säurebildenden Lebensmittel!

Höre auf dein Bauchgefühl

Denn es ist Zeit für einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil rund um die richtige Ernährung 

– Für dich, deine Familie und deine Zukunft. 

Bist du bereit? 

Ein Kommentar

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.