Vom Funktionieren zum Fühlen - Wenn Pflichtgefühl, Überlastung und Erschöpfung deinen Alltag bestimmen

Hallo.
Schön, dass du da bist!

Vielleicht kennst du dieses Gefühl, morgens aufzuwachen und eigentlich schon müde zu sein, egal wie lange du geschlafen hast. Du fühlst dich nicht nur körperlich müde, sondern auch mental.
Kaum hast du die Augen geöffnet, bist noch nicht wirklich bei dir angekommen und schon ist dein Kopf wieder laut: To-do-Listen, Verantwortung, Erwartungen, ich muss, ich muss, ich muss.
Und vielleicht kreisen deine Gedanken direkt wieder um dieses eine Gespräch neulich, das dich mehr mitgenommen hat, als du dir eingestehen willst. Es begleitet dich wie ein schwerer Schatten den ganzen Tag und lässt dich eventuell gereizt auf deine Mitmenschen reagieren.

Dann kümmerst du dich um alle, organisierst, hältst alles zusammen. Nach außen wirkst du stark und funktionierst. Doch in dir fühlt es sich oft anders an.

Viele Frauen, vor allem Mütter, leben über lange Zeit in diesem Modus, ohne überhaupt zu merken, wie sehr sie sich dabei von sich selbst entfernen. Der Körper sendet kleine Signale, vielleicht über die Verdauung, über ständige Erschöpfung, über Haut- und Zyklusprobleme oder ein Gefühl von innerer Unruhe, emotionaler Überforderung oder Leere.

Gleichzeitig ist da dieser Wunsch nach echter Entlastung. Nicht nur ein freier Abend oder ein Wochenende ohne Termine, sondern ein tiefes Aufatmen und das Gefühl von Lebendigkeit und Lebensfreude.

Vom Funktionieren zum Fühlen - Wenn Pflichtgefühl, Überlastung und Erschöpfung deinen Alltag bestimmen - Viktoria Tauberger

Ich kenne das nur zu gut und habe da gute Wege für mich gefunden.
Daher möchte ich dich in diesem Artikel sanft mitnehmen und dir zeigen, warum du dich vielleicht in einer Spirale aus Pflichtgefühl, Überlastung und Erschöpfung wiederfindest und welche Rolle dein Nervensystem dabei spielt. Genau hier beginnt nämlich der Weg vom Funktionieren zurück ins Fühlen, weil unser Nervensystem die Brücke zwischen unserem Körper und unseren Emotionen ist.

Dein Körper arbeitet nämlich niemals gegen dich. Er versucht, dich zu schützen. Und vielleicht hat das auch mit einem Anteil in dir zu tun, der sehr früh gelernt hat, stark zu sein und durchzuhalten.

Später in diesem Artikel möchte ich dir auch kleine Impulse und sanfte Übungen mitgeben, die dich auf dem Weg vom Funktionieren zurück ins Fühlen unterstützen und am Ende wartet sogar mein kostenloses Mini-Hörbuch mit Meditation auf dich, eine sanfte Begleitung, um dich liebevoll zu stärken und dich selbst wieder mehr zu spüren.

Ok, konnte ich dich neugierig machen?
Super, dann viel Spaß beim Lesen.

Du kannst den Artikel übrigens auch auf YouTube oder Spotify anhören:

Deine Kindheit prägte dein Nervensystem

Viele Mädchen lernen schon in der Kindheit, brav zu sein, sich anzupassen und die Erwartungen anderer zu erfüllen.
Soweit nichts Neues.

Wenn ein Kind Stress erlebt, wie z. B. durch häufiges Schimpfen, Zurückweisung, das Gefühl, nicht gesehen zu werden, oder fehlende Geborgenheit, fühlt es sich unsicher. Um nun in dieser Unsicherheit irgendwie klarzukommen, entwickelt es einen Mechanismus:

„Ich bin sicher, wenn ich funktioniere.“

Das bedeutet, das Kind passt sich im Umgang mit Erwachsenen an und ordnet sich unter, weil es so versucht, Ärger zu vermeiden, nichts falsch zu machen und nicht negativ aufzufallen, um geliebt und akzeptiert zu werden.

Kannst du dich daran erinnern, wie du dich als Kind gefühlt hast, bzw. reagiert hast, wenn mit dir geschimpft wurde?

Dieser dauerhafte Anpassungsdruck führt leider mit der Zeit langfristig zu chronischem Stress und aktiviert einen Überlebensmechanismus im Körper. Dabei wird nicht nur die körperliche Gesundheit beeinflusst, sondern auch die Fähigkeit, Gefühle zu verarbeiten. Der Körper schaltet Verdauung, Immunsystem und besonders wichtig für uns hier die emotionale Verarbeitung herunter.

Vom Funktionieren zum Fühlen - Wenn Pflichtgefühl, Überlastung und Erschöpfung deinen Alltag bestimmen - Viktoria Tauberger

Lass uns das mal genauer anschauen.

Emotionale Verarbeitung ist keine „psychologische Idee“, sondern eine körperliche Funktion. Sie läuft über das Gehirn und das autonome Nervensystem, das automatisch arbeitet, also ohne bewusstes Eingreifen.

Dieses System steuert zum Beispiel:

✅ Herzschlag,
✅ Atmung,
✅ Verdauung,
✅ Pupillenreaktionen,
✅ Schweißproduktion.

Und es besteht aus zwei Hauptteilen:

1. Sympathikus:
Dieser Modus aktiviert sich, wenn wir Gefahr, Stress oder Herausforderungen wahrnehmen. Unser Körper schaltet dann in den „Kampf- oder Fluchtmodus“, wie beim Säbelzahntiger in der Steinzeit. Unser Gehirn hat es über die vielen Jahrtausende nicht gelernt, dass Stress nicht automatisch Lebensgefahr bedeutet. Daher werden dafür die Verdauung und Immunsystem heruntergefahren, damit die nötige Energie für das Überleben in Muskeln und Denkleistung fließen kann.

2. Parasympathikus:
Wenn sich die Situation schließlich beruhigt hat und wir uns wieder sicher fühlen, übernimmt der Parasympathikus. Das ist der Modus der Entspannung: Herzschlag und Blutdruck sinken, Verdauung und Immunsystem werden wieder hochgefahren. Der Körper kann nun die angesammelte Aufregung endlich abbauen.

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Und genau dieses Wechselspiel ist die Grundlage für emotionale Verarbeitung: Spannungen lösen sich, Hormone regulieren sich und Erinnerungen werden im Gehirn „sortiert“ und verarbeitet. Nur so kann dein System Erfahrungen wirklich integrieren, körperlich, emotional und mental.

Schön und gut, aber so ganz einfach ist das nun dann doch nicht.

Das Problem: Fehlende Sicherheit

Der Teil des Gehirns (präfrontaler Cortex), der die Botschaft aussendet „Ich kann mich nun beruhigen“, ist jedoch erst ab ca. 25 Jahren vollständig ausgereift. Das bedeutet, dass ein Kind sein Nervensystem nicht selbst wieder in Balance bringen kann, also sich nicht selbst regulieren kann.

Daher braucht ein Kind, um in den Parasympathikus, den Entspannungsmodus zu kommen, Co-Regulation – also das Nervensystem eines Erwachsenen, das ihm signalisiert „Du bist sicher“.
Ein Beispiel: Ein ruhiger Elternteil, der das Kind während der Stresssituation in den Arm nimmt und beruhigt.

Wenn diese Sicherheit nun aber fehlt, weil die Eltern selbst gestresst, abweisend oder ängstlich sind, bleibt das Kind dauerhaft im Sympathikus und die Erregung, also der Stress, unverarbeitet im Nervensystem.

Stell dir das so vor, wie eine nicht abgelegte Akte auf dem Schreibtisch.

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Man weiß mittlerweile aus der Traumaforschung¹, dass wenn Gefühle nicht verarbeitet werden, der Körper die Reaktionen "einfriert". Es kommt zu dem sogenannten „Freeze-Zustand“ .

Die Gefühle verschwinden nicht, wenn sie ignoriert werden, sie speichern sich im Körper ab.

Stell dir vor, dein Körper drückt bei einer starken Emotion auf die Pausetaste, weil du die Emotion nicht fühlen willst oder kannst. Aber er drückt nie wieder auf Play. Die Spannung bleibt gespeichert, als ob die Szene eingefroren wäre.

Wenn du in diesem Moment die Emotion nicht ausdrückst und die Wut runterschluckst, Angst verdrängst oder bei Trauer nicht weinst, schaltet der Körper nicht automatisch zurück in den Entspannungsmodus. Der Körper hält die „nicht gelebte Emotion“ immer noch wie eine offene Schleife und die Energie bleibt im System stecken.

Normalerweise sind ja gerade Kinder und auch Tiere die Vorbilder für uns, Emotionen direkt auszudrücken und sie so auch gleich loszulassen. Das machen sie über Weinen, Zittern und Schreien. Daher ist es so wichtig, Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Emotionen im Moment ausleben zu dürfen und sie nicht dafür zu bestrafen...was leider, besonders früher, als „Erziehung“ galt.

Kinder sollen die Möglichkeit haben, ihre Emotion sofort „abschütteln" zu können, denn nur so verarbeiten sie und lernen mit der Zeit, sich selbst zu regulieren.

Viele aus der älteren Generation sehen diese neue Art der Erziehung aber oft kritisch, weil sie glauben, dass Kinder dadurch verweichlicht oder verzogen werden.

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Nun seien wir mal ehrlich, Kindern ihre Emotionen zu verbieten hat nichts mit guter Erziehung zu tun, sondern mit Unterdrückung, weil der Erwachsene überfordert ist und selbst nicht gelernt hat, wie er mit seinen Emotionen klarkommt.
Aber gut, das soll jetzt hier kein Artikel über Pädagogik und Erziehung werden, das ist nicht mein Gebiet.

Bauch und Gefühle – die unsichtbare Verbindung

In den ersten Jahren unserer Kindheit wird aber nicht nur unsere Psyche geprägt, sondern auch unsere Darmgesundheit.
Die Einwohner unseres Darms, also die Darmbakterien, bzw. das sogenannte Darm-Mikrobiom, sind die Hebel für unsere Gesundheit oder auch Krankheit, je nachdem. Es leben übrigens ca. 80 % aller unserer Bakterien (also im und auf dem Körper) im Darm.

Erstaunlich, oder?

Unser Darm ist auch sehr sensibel und reagiert auf alles, was wir nicht verdauen können – im wörtlichen und auch übertragenen Sinn. Er wird auch als „Bauchhirn“ bezeichnet. Es ist zwar kleiner als das Kopfhirn, aber erstaunlich komplex.

Unser Darm und Gehirn kommunizieren über das komplexe Kommunikationsnetz, die sogenannte Darm-Hirn-Achse, ständig miteinander. Das autonome Nervensystem ist ein zentraler Bestandteil davon.

darm ernährung

Wenn du nun also als Kind häufig Angst hattest, Streit erlebt hast oder wenig Geborgenheit erfahren hast, hat dein Nervensystem gelernt, in Alarmbereitschaft zu bleiben. Diese ständige Anspannung beeinflusste auch deine Darmtätigkeit: Deine Verdauung wurde regelmäßig unterdrückt und das kann sich bis heute übrigens in chronischen Darmbeschwerden zeigen.

Wenn deine Verdauung nun regelmäßig unterdrückt wurde, hast du dadurch andere Bakterienkulturen ausgebildet als ein Kind, das sich sicher gefühlt hat. Auch Studien² zeigen, dass chronischer Kindheitsstress die Zusammensetzung des Darm-Mikrobioms verändert und die emotionale Resilienz schwächt.

Das heißt: Dein Bauchgefühl wurde buchstäblich in der Kindheit programmiert.

Dein inneres Alarmsystem ist immer noch aktiv

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Vielleicht hast du dich jetzt beim Lesen bereits gefragt, was das nun mit deinem ständigen Pflichtgefühl, Erschöpfung und Überlastung zu tun hat und

- warum du im Alltag gefühlt mehr funktionierst als lebst.
- warum du so schwer abschalten kannst.
- warum dein Kopf nie wirklich still ist.
- warum dein Körper ständig Signale sendet.
- warum Beziehungen, Essen, Arbeit oder das Handy sich manchmal wie Rettungsanker anfühlen.

Lass mich dir eines gleich sagen. Du reagierst nicht so, weil du schwach, komisch, faul oder kaputt bist. Nicht, weil du zu sensibel bist. Und ganz sicher nicht, weil mit dir etwas nicht stimmt.

Dein System funktioniert genauso, wie es dich früher schützen musste. Dein Nervensystem hat früh gelernt, wachsam zu sein. Wenn du als Kind emotionale Unsicherheit erlebt hast, dann war es für dein System überlebenswichtig, alles genau wahrzunehmen. Jede Stimmung, jede Veränderung und jede mögliche Gefahr.

Heute nennt man das Hypervigilanz, ein dauerhaft aktives inneres Alarmsystem.

Vom Funktionieren zum Fühlen - Wenn Pflichtgefühl, Überlastung und Erschöpfung deinen Alltag bestimmen - Viktoria Tauberger

Du hattest als Kind folgende Programme gelernt:

1. Anpassung bringt Sicherheit.
2. Keine Grenzen haben bringt Frieden.
3. Gefühle runterschlucken bringt Ruhe.
4. Funktionieren bringt Liebe und Anerkennung.
5. Alleine klarkommen bedeutet niemandem zur Last fallen.

Nun bist du erwachsen und trägst unbewusst diese alten Programme aus deinen Kindheitstagen in dir.

Vielleicht erkennst du dich in einigen dieser (Denk-) Muster wieder:

Ich muss stark sein.“
Als Kind gab es vielleicht niemanden, der dich wirklich gehalten hat. Also hast du gelernt, dich selbst zu halten – koste es, was es wolle. Heute bist du die, die immer funktioniert, selbst wenn sie innerlich längst nicht mehr kann. Du trägst alles allein, willst niemandem zur Last fallen. Und genau das hält dich in ständiger Anspannung.

„Ich darf keine Fehler machen.“

Liebe war früher an Leistung gebunden. Heute perfektionierst du alles – deine Arbeit, dein Körperbild, sogar deine Spiritualität. Du willst es „richtig“ machen, weil tief in dir die Angst sitzt, sonst nicht gut genug zu sein.

Ich bin nicht wichtig.“
Wenn du als Kind gelernt hast, dass deine Gefühle keinen Platz haben, dann spürst du sie als Erwachsene oft gar nicht mehr. Du stellst dich hinten an, kümmerst dich um alle – nur nicht um dich. Und dein Körper? Der zieht irgendwann die Notbremse.

Müdigkeit trotz Schlaf – warum dein Nervensystem dich ausbremst

„Wenn ich mich anpasse, werde ich geliebt.“
Dieses Muster ist tückisch, weil es so „nett“ wirkt. Du bist empathisch, verständnisvoll, hilfsbereit – und verlierst dich dabei selbst. Du spürst, was andere brauchen, aber nicht mehr, was du brauchst.

„Ich darf nicht wütend sein.“
Vielleicht war Wut in deiner Kindheit verboten. Also hast du sie geschluckt – jahrelang. Heute merkst du sie nicht mehr als Wut, sondern als Druck im Bauch, als Migräne, oder PMS. Der Körper zeigt, was die Seele verschweigt.

All diese Muster sind kein „Fehler“, sie sind Überlebensstrategien von früher und sie sind immer noch unbewusst aktiv, obwohl du sie als erwachsene Frau nicht mehr brauchst. Doch sie halten dein Nervensystem im Daueralarm, selbst jetzt, Jahre später.
Dein Sympathikus steuert deinen Alltag, dein Körper reagiert, noch bevor dein Kopf es merkt. Diese Muster machen dich einfach nur müde, leer, überfordert, liebeshungrig und innerlich angespannt.

Und genau hier zeigen sich die Folgen im Job, in Beziehungen oder in der Familie: du bist übertrieben loyal, sagst oft Ja, obwohl du Nein meinst, gehst Konflikten aus dem Weg, weil du Angst hast, abgelehnt zu werden und suchst Liebe und Bestätigung manchmal bei Menschen, die sie nicht geben können.

Kleine Impulse für dein Nervensystem

Dein Körper möchte endlich loslassen und das geht nur, wenn dein System wieder Sicherheit erfährt.

Wenn du nun beginnst, dich um deinen Körper zu kümmern, ihn zu nähren, zu entlasten, zu beruhigen, dann schickst du eine leise, aber kraftvolle Botschaft an dein Nervensystem:

Ich bin endlich sicher. Ich darf loslassen.“

Vielleicht erkennst du dich in vielem wieder. Und das ist gut. Denn Bewusstsein ist der erste Schritt zur Veränderung.
Du musst nichts optimieren. Du darfst nur anfangen zu fühlen, dich, deinen Körper und deine eigenen Grenzen.

Mit jedem Atemzug, mit jeder Mahlzeit, mit jedem Moment, in dem du kurz innehältst, beginnst du, alte Muster umzuschreiben. Dein Körper hört dir zu. Und er erinnert dich daran: Heilung passiert, wenn du wieder bei dir ankommst.

Kalte Hände

Wie versprochen, bekommst du nun ein paar praktische Impulse, um deinem Nervensystem sanft Ruhe zu schenken – ohne große Umstellungen, ohne Druck, absolut alltagstauglich, einfach und wirksam:

1. Lippenstreicheln für innere Ruhe
Ja, richtig gelesen! Sanft über die Lippen zu streichen aktiviert über die Gesichtsnerven dein parasympathisches Nervensystem und kann den Stresspegel senken. Studien³ zeigen, dass sanfte Berührungen im Gesicht messbar Herzfrequenz und Cortisol senken. Versuch es ein bis zwei Minuten: langsam über Ober- und Unterlippe streichen, bewusst atmen und den Moment wahrnehmen… Küssen zählt übrigens auch!

2. Gähnen auslösen – der unterschätzte „Reset-Knopf“
Gähnen bringt Sauerstoff ins Gehirn und signalisiert dem Nervensystem: Entspannung ist sicher. Versuche bewusst ein Gähnen auszulösen. Du wirst merken, wie dein Körper ein Stück Anspannung abgibt. Forscher⁴ bestätigen nämlich: bewusstes Gähnen aktiviert parasympathische Prozesse.

3. Vier Sekunden einatmen – acht Sekunden ausatmen
Diese Atemtechnik ist einfach, aber unglaublich wirksam. Die längere Ausatmung signalisiert: „Alles gut, ich bin sicher.“ Studien zeigen, dass Herzratenvariabilität steigt und der Körper schneller in Entspannung kommt.

Einatmen vier Sekunden lang, kurz halten, Ausatmen acht Sekunden. Wiederhole fünf bis zehn Mal. Dein Nervensystem spürt es sofort.

Extra-Tipp: Kleine Mini-Rituale wie diese mehrmals täglich einzubauen, hilft deinem Körper, vom Funktionsmodus zurück in Leichtigkeit zu trainieren.

Sanfte Begleitung für den Alltag: Mein Mini-Hörbuch

Wenn du noch tiefer eintauchen willst, kannst du dir hier unten mein kostenloses Mini-Hörbuch (12 Min) holen. Es ist ein sanfter Guide über die Kunst, negative Gefühle zu verwandeln und dich mit deinem inneren Kind zu verbinden. Du lernst, deine Emotionen liebevoll anzunehmen und mit ihnen zu tanzen, statt vor ihnen wegzulaufen.

Ich hoffe, der Artikel hat dir gefallen und du kannst etwas für dich mitnehmen. Wenn ja, würde ich mich über dein Teilen mit deiner Community sehr freuen!

In Liebe, Viktoria

Studien:
1: Posttraumatic Stress Disorder and the Nature of Trauma von Bessel A. van der Kolk et al. (1996).
2: Multigenerational adversity impacts on human gut microbiome composition and socio‑emotional functioning in early childhood von Querdasi et al. (2023).
3: Touch for socioemotional and physical well‑being: A review. Developmental Review von Field, T. (2010).
4: Touch communicates distinct emotions. Emotion. Hertenstein, M.J., Verkamp, J.M., Kerestes, A.M., & Holmes, R.M. (2006).

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Hallo, ich heiße Viktoria

Viktoria Tauberger - Zertifizierte ganzheitliche Gesundheitsberaterin & Mentorin für nervensystembasierten körperlichen & emotionalen Detox

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Zertifizierte ganzheitliche Gesundheitsberaterin & Mentorin für nervensystembasierten körperlichen & emotionalen Detox

Ich begleite Frauen dabei, aus dem Überlebensmodus zurück zu sich selbst zu finden – körperlich, emotional und mental. Mein Ansatz vereint Nervensystemregulation, innere Kindarbeit und sanfte körperliche Entgiftung, um Balance, Lebendigkeit und innere Ruhe wiederherzustellen.

Meine eigene Geschichte begann mit dem Gefühl, immer stark sein zu müssen: Chronische Darmbeschwerden, hormonelle Dysbalancen, Migräne und ein dauerhaft aktiviertes Nervensystem waren ständige Begleiter. Erst als ich lernte, meinen Körper als Botschafter meiner inneren Welt zu verstehen und mich meinem inneren Kind zuzuwenden, begann echter Heilungsprozess – körperlich und emotional.

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